Logo POL e.V. Präambel des Vereins

Der Verein P O L - Verein zur Förderung von prozeßorientiertem Leben bietet, im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe und Hilfe für andere, Lernräume an. In diesen können Menschen dahin kommen, sich klarer wahrzunehmen in ihren persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Situationen, indem sie

  • Belastungen, Konflikte und Krisen bearbeiten
  • für sich selbst und für die eigenen Gefühle die Verantwortung übernehmen
  • Orientierung finden
  • Kreativität entfalten
  • neue Formen des Zusammenlebens einüben
  • mit sich und mit anderen achtsam umgehen
  • miteinander Projekte und Aktionen planen und durchführen
  • auch für sich sein können

Der Verein will Menschen helfen, ihre Fähigkeit zu entfalten, bewußt und lebendig zu leben. Damit soll die persönliche und soziale Entwicklung des Einzelnen gefördert und seine Selbstverantwortung gestärkt werden. Dies ist eine Veraussetzung für Mitverantwortung und Engagement in der Gesellschaft und in unserer Welt. Der Verein orientiert sich dabei an ethischen Werten, die im christlichen Glauben überliefert sind.

Es sollen Veränderungen erhofft und erlebt werden; ebenso sollen Mißachtung und Mißbrauch von Menschen und Welt erkannt, thematisiert und bearbeitet werden. So können Menschen ihre Lebensmöglichkeiten erweitern. Das heißt, sie können üben, sich selbst und andere wertzuschätzen auch mit ihren dunklen und fremdartigen Seiten. Darüberhinaus soll der Verein ein Ort sein, an dem Vertrauen und Glaube erlebt und erfahren werden können.

Der Verein will Erwachsene verschiedener Altersstufen aus allen Lebens-, Arbeits- und Gesellschaftsbereichen erreichen. Er organisiert hierzu Angebote für seine Mitglieder und für Nichtmitglieder im Rahmen der Erwachsenenbildung, insbesondere Selbsterfahrung, Persönlichkeitsentwicklung, Supervision und Psychosoziale Beratung.

Der Verein fördert die Qualifizierung der Mitglieder, die solche Angebote im Auftrag des Vereins durchführen, und sorgt dafür, daß sie für diese Arbeit fachlich beraten werden.

Diese Arbeit mit Gruppen und Einzelnen erfolgt im Sinne der pädagogisch-therapeutischen Konzepte der Themenzentrierten Interaktion (TZI) und der Arbeit mit emotionalen Prozessen. Unterstützend werden verschiedene Medien und Arbeitsformen verwendet: z.B. Bilder, biblische und andere Texte, Träume, Erinnerungen und Phantasien, körper- und atembezogene Arbeitsformen und verschiedene Formen der Meditation. Der Verein setzt sich für die Weiterentwicklung der angewandten Konzepte und Methoden ein.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer von "Innehalten"- und "Unterwegs sein"-Kursen der Evangelischen Akademie Bad Boll haben 1993 die "Initiative Weitergehen" gebildet. Diese hatte sich zur Aufgabe gesetzt,

  • dieses Kursangebot, über die Akademie hinaus, zu erweitern,
  • hierfür einen passenden institutionellen Rahmen zu schaffen.

Der Verein wurde am 12. November 1994 gegründet. Er soll seine Anliegen selbständig, gegebenenfalls in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll und mit anderen Fachkräften und Einrichtungen, verwirklichen.

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