Arbeit mit emotionalen Prozessen (AeP)

Diese Arbeit mit Einzelnen erlaubt, an einem geschützten Ort, unter der Obhut einer aufmerksamen Begleitung, Gefühle, innere Bilder und körperliche Impulse unzensiert zuzulassen.
Die nicht-direktive, jedoch mitfühlende Haltung in der Begleitung – „Folge dem Klienten/der Klientin" – ist dabei wesentlich. Dies bietet die Möglichkeit,

  • überschießende Gefühle auszuleben, ohne Mitmenschen zu beeinträchtigen.
  • an Blockaden heranzukommen, alte Situationen in der Gegenwart noch einmal in voller Intensität zu durchleben.

So wird auch Verdrängtes zugänglich, es kann durchgearbeitet und schließlich weitgehend abgeschlossen werden. Dadurch werden gebundene Kräfte freigesetzt.
In der Arbeit mit emotionalen Prozessen geht es immer wieder darum, sogenannte "offene Gestalten zu schließen" (Fritz Perls) oder "blockierte Prozesse zu lösen" (Anne Wilson Schaef).

Die Grundlagen der AeP haben die Initiatoren des "Innehalten"-Konzepts im Training bei Anne Wilson Schaef in ihrer "Tiefenprozessarbeit" kennen gelernt.

In unserem Inneren, im Bereich der Gefühle, gibt es heilsame Kräfte, die geduldig darauf warten, dass wir uns ihnen anvertrauen.

Zum Staunen . . .

das Nichtvergessen des Vergessenen
das Erlösen des Unerlösten
dass dein Körper alles Wissen bewahrt
bis du es wagen kannst
Verborgenes innen zu äußern
zu trauen den Wehen
schmerzhafter Neugeburt
in die Freiheit.

Marliese Dieckmann